Falls Sie diesen Text hier lesen können, dann sehen diese Seiten bei Ihnen wahrscheinlich etwas merkwürdig aus. Das kann viele Gründe haben: Etwa, dass ich als Programmierer Fehler gemacht habe... oder aber, dass Ihre Technik den css Standard nicht - oder nicht "richtig" - unterstützt. Die css- Technik macht eine weitgehende Trennung von Inhalt und Layout möglich, so dass etwa auch Blinde oder Handybenutzer nicht ausgeschlossen werden. Sie können Ihren Browser aktualisieren, ein blinder Mensch kann sich nicht so bequem behelfen. Deshalb habe ich mich für diese zeitgemäßeTechnik entschieden. Hier können Sie sehen, wie es eigentlich ungefähr aussehen sollte. Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

Die Geschichte von Emma und dem "Krüppel" haben wir hier nachgedichtet.
Die Gräfin Emma ist die erste namentlich nachweisbare Bremerin.
Sie war eine genauso reiche wie zugleich großzügige Frau, die um das Jahr 1032 den Bremer Bürgern und Bürgerinnen ein Stück Land schenkte. So steht es jedenfalls in der bekannten Emmasage, die Hendrik hier in leichte Sprache zu bringen versuchte.
Auf diesem Geschenk der Gräfin Emma - es ist die Bürgerweide - findet ab ungefähr Mitte oder Ende Oktober der Freimarkt statt. Dieses Jahr vom 17. 10. bis 2. 11. Dies ist schon der 973. Freimarkt.
Nun zitieren wir von wikipedia: "Emma, der Name bedeutet im althochdeutschen „die Erhabene“, stammt aus dem sächsischen Adelsgeschlecht der Immedinger. Sie war die Tochter des Grafen Immed aus der Diözese Utrecht und, nach dem Zeugnis Adams von Bremen, eine Schwester des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Sie heiratete Liudger, einen Sohn des sächsischen Herzogs Hermann Billung und Bruder Herzog Bernhards I. von Sachsen, dem wahrscheinlich auch das Gut Lesum gehörte. Von Kaiser Otto III. wurde dem Paar 1001 der Königshof in Stiepel geschenkt, auf dem Emma 1008 eine Kirche zu Ehren der Maria baute, die zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort wurde. Das einzige Kind aus dieser Ehe war Imad, der 1051 als Bischof von Paderborn geweiht wurde.

Nach dem frühen Tod ihres Gemahls im Jahr 1011 zog sich Emma auf das Gut Lesum zurück, unterstützte mit ihrem Vermögen großzügig den Dom zu Bremen, dessen Erzbischof Unwan auch zu ihren Verwandten gehörte, und schenkte dem Domkapitel ihr Eigengut samt Kirche in Stiepel. Sie wurde als große Wohltäterin der Kirche dargestellt, ihre Fürsorge galt aber besonders den Armen. Später wurde Emma als Heilige verehrt, ob sie aber jemals selig oder heilig gesprochen wurde, ist nicht historisch belegt. Ihr Grab soll noch im 16. Jahrhundert im Bremer Dom vorhanden gewesen sein.

Um die Stiftung einer Weide im Jahr 1032 geht es in einer der schönsten Legenden der Bremer Historie. Die Gräfin wurde von einer Delegation der Bremer Bürgerschaft auf den Mangel an Weideflächen angesprochen. Also wollte sie den Bürgern eine Wiese schenken von der Fläche, die ein Mann in einer Stunde umrunden konnte. Der sie begleitende Schwager und Erbe, Herzog Benno von Sachsen, war um sein Erbteil besorgt und fragte spöttisch: „Warum eine Stunde, warum nicht gleich ein Tag?“. Als die Gräfin zustimmte, bat Benno den Mann aussuchen zu dürfen und wählte listig einen Mann ohne Beine, an dem die Gesellschaft zuvor vorbeigekommen war. Der „Krüppel“ aber entwickelte ungeahnte Kräfte und umrundete an einem Tag ein Gebiet, größer als die heutige Bürgerweide.

Die Volkssage ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts nachweisbar und in verschiedenen Formen formuliert worden, die Schenkung der Bürgerweide aber ist nicht belegt. So hat auch der „Krüppel“ zu Füßen des Bremer Rolands vermutlich eine ganz andere Bedeutung.
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In Bremen sind nach Gräfin Emma benannt: Der Emmasee und ein Kaffeehaus im Bürgerpark und Straßen in den Stadtteilen Lesum und Schwachhausen, wo auch ein Denkmal an ihren historischen Ausritt erinnert." (Ende des Zitats von wikipedia)
Inzwischen gibt es sogar eine Briefmarke zur Ehrung von Gräfin Emma. Ich finde, sie hat es schon lange verdient.
Hier gibt es ein paar Links rund um Emma:
Wer sich bei mir mit der richtigen Antwort meldet, darf hier selber einen Bremenschen vorstellen:

Wann gibt es Bremenschen zu sehen ?